Ischias, Piriformis, ISG Beschwerden

Ischias, Piriformis, ISG Beschwerden


Ischias, Piriformis, ISG Beschwerden müssen nicht immer zwangsläufig mit einer Operation enden. Oftmals haben wir es mit verspannten Muskeln zu tun, die aus einer Fehlhaltung resultieren. Mehr Erläuterung finden Sie hier im nachfolgenden Blog.

Die axiale Ausrichtung durch Körper Balance und in den Alltag leicht integrierbare Übungen ist in der Praxis ein sehr wichtiges Element. Ursachen einer Fehlhaltung resultieren meines Erachtens aus chronischem Stress, der zu Verspannungsmuster Leber oder Verspannungsmuster Magen führt oder aus einer Dysbalance des Darms.

Ischias, Piriformis, ISG Beschwerden ereilen uns oft ohne Vorwarnung. Plötzlich ist es die eine Bewegung, die uns den Hexenschuss und die schmerzhafte Unbweglichkeit brachte. Viele Patienten berichten aber auch von leidvollen chronischen Schmerzen durch ihr langjährige sitzende Tätigkeit im Büro.

 

Symptome bei Ischias, Piriformis und ISG Beschwerden

 

  • Lokale oder ausstrahlende Schmerzen durch Störungen in den lumbalen Segmenten.
  • Krankheitserscheinungen, die durch Funktionsstörungen oder degenerative Veränderungen im Bereich der LWS (Lendenwirbelsäule) hervorgerufen werden.
  • Akute gürtelförmige Schmerzen, meist durch Verhebetrauma, bei Lumbago aber keine Ausstrahlung in das Bein
  • Diffuse dermatomübergreifende Ausstrahlung des Schmerzes in ein oder beide Beine, z. B. bei Bandscheibenprotrusion, Degeneration der Wirbel, muskulärem Ungleichgewicht oder bei Blockierung des Kreuzdarmbeingelenks
  • Meist akute Schmerzen im LWS – Bereich, die vom Rücken über das Gesäß in die Leiste oder bis zum Knie ausstrahlen. Schleichender Beginn ist auch hier möglich.
  • Akute Rückenschmerzen mit Ausstrahlung in das Versorgungsgebiet der betroffenen Wurzel: Außenseite Unterschenkel, Fußrücken, Großzehe, die sich beim Husten, Nießen oder Pressen verstärken, obwohl der Ischiasnerv selbst nicht betroffen sein muss.
  • Bandartige Sensibilitätsstörungen im betroffenen Gebiet
  • Lähmung bestimmter Muskeln, die auf Schädigung eines bestimmten Rückenmarksegments hinweisen, z.B. Fußhebermuskel bei L5, in schweren Fälle schleift der Fuß.

 

Wirbelkanalstenose


Die Wirbelkanalstenose ist eine typische altersbedingte Erkrankung der Wirbelsäule, welche meist unbemerkt beginnt, aber schleichend fortschreitet.

Die Stenose bedeutet eine Verengung des Wirbelkanalkörpers. Diese Verengung drückt auf die Nerven. Ursächlich hierfür sind meiner Erkenntnis nach Verknöcherungen, Ablagerungen, aber auch Abnutzungserscheinungen. Letzteres ist meiner Meinung nach Folge von Fehlhaltung, die dadurch entsteht, dass sich der Körper dauerhaft nicht in axialer Ausrichtung befindet.

Typische Symptome sind

  • Rückenschmerzen seit langer Zeit, schleichender Prozess
  • Beschwerden bei Gehen und längerem Stehen, sowie Verbesserung durch Schwimmen und Fahradfahren oder Treppensteigen (Bewegung mit nach vorne Beugen) = Claudicatio spinalis
  • Verkürzte Gehstrecken mit Pausieren
  • Gelegentliche neurologische Ausfälle wie Taubheitsgefühle und Kribbeln in den Beinen

Die Therapie richtet sich nach den Beschwerden, Schmerzstärke und Medikamentenbedarf, nicht nach den Ergebnissen des bildgebenden Verfahrens, wenngleich das zur Diagnosefindung unbedingt zielführend ist.

 

Ganzheitlicher Therapieansatz bei Ischias, Piriformis und ISG Beschwerden


Ein ganzheitlicher Ansatz mit vielen verschiedenen Maßnahmen sind nach meiner Erfahrung prinzipiell wegweisend. Ich unterscheide hierbei zwischen akuter Situation und dem chronischen Stadium.

Bei der akuten Situation hilft oft das Nach-Vorne-Beugen zum Aufdehnen der Wirbelsäule. Zur Überlagerung des Schmerzes kann oft Kälte helfen.

Im chronischen Stadium ist meiner Erfahrung nach Wärme, viel Bewegung, Körper Balance und auch Physiotherapie hilfreich zur Stärkung der Muskulatur. Wichtig ist, dass kein Schmerzgedächtnis entsteht und nicht weiter chronifiziert.

Der letzte Schritt wäre die Operation zur Dekrompession. Hierbei wird chrurgisch dafür gesorgt, dass der Kanal wieder erweitert wird. Damit können die durch die Stenose belasteten Nerven vom Druck befreit werden. Allerdings liegt die Gefahr darin, dass das auch zur Nervenkompression und Vernarbung führen kann.

Lassen Sie es also gar nicht erst soweit kommen und führen in Ihren Alltag regelmäßige Bewegung und Entspannung sowie Entlastung durch gesundes Essen ein. Mein Therapie Angebot Körper Balance zielt auf die axiale Ausrichtung des Körpers ab. Die Behandlung ist sanft, entspannend und entlastend.

 

Weitere therapeutische Ansätze


Ein belastetes Kreuz stellt auch eine zu große Last im emotionalen und psychischen Bereich dar. Nutzen Sie deshalb auch die alternativen Angebote zum Auflösen alter Muster, Traumen und weiterer Belastungen.

In meiner Praxis biete ich zum Auflösen alter Traumen, Muster und Belastungen verschiedene Therapien an. Die Auswahl hängt von Ihrem individuellen Beschwerdebild ab.

 

Meine zusätzlichen Empfehlungen zur Therapie sind

 

 

  • äußerliche Behandlung durch zum Beispiel Körper Therapie, Physiotherapie, Osteopathie sowie
  • die Klärung des psychosozialen Hintergrunds, welcher oftmals kausal ist,
  • Rückenschule,
  • Behebung der mechanischen Ursache wie Fehlhaltung und Fehlstellung, siehe auch Körper Balance, warum axiale Ausrichtung so wichtig ist.

 

Körper Balance Übungen

 


4 Übungen bei Ischias, Piriformis und ISG Beschwerden

 

  • Auf dem Rücken liegen, Knie umarmen, Schaukeln. Je nach Grad der Beschwerde länger. Dauer 2-3 Minuten.

Körper Balance Übung

  • Auf dem Rücken liegen, Knie zur Seite und Kopf zur anderen Seite. Jeweils 1 – 2 Minuten halten
  • Auf dem Bauch liegen. Die Hände unter der Stirn. Die Beine wie beim Schwimmen anwinkeln und die Fußsohlen aneinander bringen (in der Luft). Sieht in der Draufsicht wie ein Frosch aus. Jeweils 1 – 2 Minuten halten.
  • Auf dem Bauch liegen. Beinmuskulatur dehnen. Dazu Fuß mit Hilfe jeweils einer Hand an den Po heranführen und 1 – 2 Minuten halten. Wechseln.

 

3 Übungen bei Wirbelkanalstenose

 

  • Im Stehen. Langer Schritt. Hohlkreuz vermeiden. Becken und Oberkörper nach vorne schieben. Dehnung und Aufdehnung der Muskeln im Bein und LWS Bereich. Jede Seite 1 Minute halten. 3 x Wiederholen.

 

  • Im Stehen, Füße und Beine hüftbreit auseinander. Vorbeugen mit rundem Rücken. Fingerspitzen Richtung Boden. Wenn möglich, mit den Fingern die Zehenspitzen oder Waden bzw. den tiefsten Punkt, den Sie noch am Bein erreichen können (je nach Beweglichkeit) umgreifen und nach oben ziehen bzw. leichten Druck gegen die Waden etc. zu geben. Es geht immer um die Aufdehnung mit leichter Anspannung . 15 Sekunden halten. Dann langsam wieder hochkommen und aufrichten. Gerade möglichst ohne Hohlkreuz stehen, kurz verschnaufen. 4 x Wiederholen.

 

  • Übung in Rückenlage. Leichtes, weiches Beckenkippen nach oben. Es ist wie eine sanfte Rollbewegung, keine Kraftübung. Es geht um die Förderung der Beweglichkeit und Durchblutung. Dauer 1 Minute. Pausieren. 3 x Wiederholen.

 

Becken nach oben rollen

 

  • Zusatzübung Rückenstrecker: leichtes Beckenkippen nach oben und sanfte Bewegung des Kinns zur Brust. Das dehnt den Rückstrecker auf. Rücken flach zum Boden drücken als Gegenbewegung zum Hohlkreuz. Dauer 1 Minute. 3 x Wiederholen.

Ihr nächster Schritt



Wenn Sie weitere Fragen haben oder gerne einen Beratungstermin am Telefon bevorzugen oder persönlich vorbeikommen wollen, erreichen Sie mich am Besten unter +491704551306 oder per E-Mail via Kontakt

Sie können auch direkt unten einen freien Termin reservieren, oder sich unverbindlich zu meinem Newsletter eintragen.

 

Besonderer Hinweis zum Heilmittelwerbegesetz (HWG):


Den in meiner Praxis angebotenen Therapieverfahren liegen keinerlei Heilversprechen zugrunde. Aus den  Texten kann weder eine Linderung noch eine Besserung eines Krankheitszustandes abgeleitet, garantiert oder versprochen werden.

Bei den hier vorgestellten Behandlungsmethoden handelt es sich um Verfahren der alternativen Medizin, die wissenschaftlich noch nicht anerkannt sind. Alle Angaben über Eigenschaften, Wirkungen und Indikationen beruhen auf den Erkenntnissen und Erfahrungen innerhalb der Therapiemethoden selbst.

Scroll to Top