Die Leber als Gesundheitsmanager

Fraktal Leber

Die Leber als Gesundheitsmanager: es ist uns noch viel zu wenig bewusst, was unsere Leber alles für uns tut.

Die Chinesen dagegen haben es schon lange gewusst, denn eine wohlwollende Floskel im Sprachgebrauch betrifft die Nachfrage bzw. den Wunsch nach dem Wohlbefinden der Leber.

Chronische Kopfschmerzen, schwächelnde Sehfunktion, aber auch Gallensteinleiden haben oftmals etwas mit einer gestörten Leberfunktion zu tun.

Eine Leberbelastung kann sich natürlich in den traditionellen Laborwerten Gamma-GT, HDL, LDL etc. zeigen. Allerdings tut es das erst bei signifikanten Prozessen, nicht bei beginnenden. So kann die Leber bereits unter Stress leiden und Symptome als Körpersprache auch mit “guten” Leberwerten zeigen, die wir aus dem Labor kennen.

Die Leber ist ein Organ, welches auch am meisten von unseren Emotionen beeinflusst ist. Vielleicht ist Ihnen das geflügelte Wort: „da läuft mir die Galle über“ bekannt, oder auch „dem ist eine Laus über die Leber gelaufen“. Insbesondere Wut, Groll, Ärger und vor allem wenn diese Regungen chronisch unterdrückt werden, sind nicht förderlich für die Lebergesundheit.

Auch wenn sozusagen aus der gelben eine schwarze Galle wird, kennen wir aus der Vergangenheit noch das Wort Melancholie. Heute würden wir wohl eher Depression dazu sagen.

Der Schmerz der Leber ist die Müdigkeit.


Diese Müdigkeit ist oft mit depressiven Symptomen vergesellschaftet.

Beim Stress verkrampft die Leber. Die Gallengänge sind nicht genug entspannt, um störungsfrei den Durchfluss des Gallensafts zu gewährleisten. Wenn das Lebergewebe an die Leberkapsel drückt, kann ggf. Schmerz verspürt werden. Wenn das Organ extrem vergrößert ist, dass es auf die umliegenden Organe drückt, kann dies ebenfalls schmerzhaft zu spüren sein.

Gemäß der Headschen Zonen ist bei einer oben beschriebenen Situation auch Schmerz im Schulterbereich zu spüren. Dringender Handlungsbedarf ist angesagt, wenn es unmittelbar nach einer Mahlzeit sticht.

Gemäß der aus der traditionell chinesischen Medizin bekannten Organuhr sind die Hauptarbeitszeiten der Galle zwischen 23 und 1 Uhr, sowie die der Leber zwischen 1 und 3 Uhr nachts. Wenn der Schlaf zu leicht, zu unruhig und nicht erholsam ist, deutet das auf eine beeinträchtigte Leber hin.

Bekannt ist die Leber als ein Organ mit phänomenalen Eigenschaften. Sie kann sich selbst regenerieren, aber auch lange kompensieren.

Schmerzen in Schulter, Nacken, Arthritis und Arthrose, z.B. in den Gelenken der Schultern, Knie, Hüften oder der Wirbelsäule kann durch geeignete kontinuierliche Maßnahmen zur Leberentlastung entgegengewirkt werden. Näheres erfahren Sie auch in meinem vorhergehenden Artikel Verspannungsmuster Leber.

Die Aufgaben der Leber sind sehr vielfältig

 

  • Reinigung des durch das Pfortadersystem zugeleiteten Bluts mit allen im Darm aufgenommenen Nährstoffen aber auch Erregern
  • Immunabwehr durch die Kupfferschen Sternzellen
  • Bildung der Gallensäfte für die Verdauung
  • Abbau von Schwermetallen und Chemikalien
  • Verstoffwechslung von Kohlenhydraten, Fetten, Proteinen, Mineralen und Vitaminen
  • Bildung von neuen Zuckerverbindungen und nicht-essentiellen Vitaminen und Auffüllen der Reservedepots
  • Bildung der Gerinnungsfaktoren Prothromnin, Fibrinogen, und deren Hemmer Heparin
  • Mauser der roten Blutkörperchen wie in der Milz
  • Regulierung und Ausbalancierung verschiedenster Hormone durch Abbau

Arbeitet die Leber nicht richtig, kann es zu erhöhten oder unbalancierten Hormonwerten im Blut führen. Als Folge davon sind unter anderem prämenstruelles Syndrom (PMS), Depressionen, Kopfschmerzen, Wechseljahresbeschwerden, Unfruchtbarkeit, Libidoverlust zu zählen. Eine weitere Steigerung wären zum Beispiel Gewebewucherungen in Brust, Gebärmutter, Prostata.

Die Leber stellt unter anderem die Galle her. Die Konsistenz der Galle kann bereits am Herstellungsort, nämlich in der Leber, zu kristallin sein. Das führt zu Gallensteinen, welche zusammen mit dem Gallensaft in die Gallenblase transportiert werden. Die Entfernung der Gallenblase zur Vermeidung von Schmerzzuständen oder Gallensteinkoliken trifft also nicht die Ursache und erschwert eigentlich nur die Arbeit der Leber.

Die Leber gilt als Sitz der Lebenskraft.

 

Sie ist das Zentralorgan der Stoffwechselprozesse.

Menschen mit chronischen Schmerzzuständen nehmen häufig viele Schmerzmittel ein, die alle durch die Leber durch müssen. Nur ein Teil des Mittels kommt am Schmerzherd demnach an und muss zusätzlich wieder abgebaut werden.

Ist die Leber zusätzlich mit Wohnraum- sowie Umweltgiften oder auch Konservierungsmitteln sowie anderen Stoffwechselstörungen belastet, kann es zu einer erheblichen Belastung des Organs kommen. Verdacht auf nichtalkoholbedingte Fettleber, hohe Werte von Gamma GT, Cholesterin, HDL und LDL können durch Blutanalyse im Labor festgestellt werden.

Selbst so scheinbar harmlose Dinge wie Zucker, Schokolade, Kaffee, weißes Mehl, frittierte Nahrung, Alkohol (eine immer noch legale Droge), Wut, Kummer sind eine konstante Belastung für die Leber.

Nicht zu vernachlässigen ist das durch den Stress des individuellen Lifestyles von den Nieren ständig produzierte Adrenalin und Noradrenalin, was in der Praxis durchaus zu spröden Gefäßen führen kann. Meiner Erfahrung nach sind spröde Gefäße oder solche mit Plaque zugesetzten mithin ein Grund für zu hohe Werte von LDL im Blut. LDL verwendet der Körper normalerweise zum Einbau in die Gefäßwände. Wenn diese zugesetzt sind, ist das nicht mehr möglich.

Die wichtigsten Entgiftungsorgane sind die Leber und die Niere. Deshalb sind Leber und Nieren unterstützende Maßnahmen zusätzlich durchaus empfehlenswert.

Was Sie selbst für Ihre Leber, Nieren und den Dickdarm tun können

 

Um seine Entgiftungsorgane Leber und Niere kurweise zu unterstützen, hilft auch mal ein Reinigungstee für Leber und auch die Niere. Die Rezepte für die Tees finden Sie hier in der Zusammenfassung zur Leberreinigung nach Andreas Moritz.

Besagte Leberreinigung nach Andrea Moritz ist gut, ich selbst habe sie mehrmals durchgeführt. Jedoch kann ich sie nur mutigen Menschen empfehlen. Sollten Sie sich angesprochen fühlen, nehmen Sie sich zur Durchführung eine ruhige Woche sowie ein Wochenende ohne Termine Zeit. Sie werden diese benötigen zur Erholung und Regenerierung benötigen. Gerne stehe ich Ihnen für weitere Fragen beratend zur Seite.

Neben einer gesunden und qualitativ guten Ernährung empfehle ich außerdem ausreichend Wasser zu trinken und sich zum täglichen Bewegungsziel von 10.000 Schritten langsam aber stetig steigern.

Die Leber mag sehr gerne Bitterstoffe zum Beispiel von Artischocken, Mariendiestel und Löwenzahn. Sie können das alles essen, als Tinktur in Tropfenform oder aber als Pulver im Getränk Ihrer Wahl einnehmen. Hier gelangen Sie zu dem von mir favorisierten Produkt zur Leberunterstützung – Leberwohl*.

Zusätzlich ist es empfehlenswert, für einen gesunden und ausreichenden Schlaf zu sorgen. Aufgrund der Hauptarbeitszeiten von Galle und Leber wäre als eine gute Zu-Bett-Geh-Zeit gegen 22 Uhr anzusehen.

Hier finden Sie auch eine Zusammenfassung zum Thema Leberwickel, der für 20 Minuten vor dem Einschlafen für eine Leberunterstützung sorgen kann.

Nicht zuletzt ist es wichtig zu seinen persönlichen Entwicklungsthemen hinsichtlich Beziehungen, Job, Partnerschaft Klarheit zu gewinnen, ggf. auch mal mutig aufzuräumen. Qi Gong oder Yoga sowie Meditation sind empfehlenswerte Methoden, Stressresilienz zu entwickeln und damit unabhängiger von äußeren Störfaktoren zu werden. Das hilft unterstützend auch unserer Leber und damit ganzheitlich dem Körper. Denken Sie immer daran: der Körper ist unser Tempel und nur in einem gesunden Körper wohnt auch ein gesunder Geist.

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Den in meiner Praxis angebotenen Therapieverfahren liegen keinerlei Heilversprechen zugrunde. Aus den  Texten kann weder eine Linderung noch eine Besserung eines Krankheitszustandes abgeleitet, garantiert oder versprochen werden.

Bei den hier vorgestellten Behandlungsmethoden handelt es sich um Verfahren der alternativen Medizin, die wissenschaftlich noch nicht anerkannt sind. Alle Angaben über Eigenschaften, Wirkungen und Indikationen beruhen auf den Erkenntnissen und Erfahrungen innerhalb der Therapiemethoden selbst.